Senioren-Wohnpark in Hoykenkamp

Senioren-Wohnpark in HoykenkampWenn sich der Alltag wie Urlaub anfühlt. Die Bremer Convivo-Gruppe bietet WG-Zimmer, Wohnungen und Bungalows für Mieter ab 55 Jahren an. Die Nachfrage ist groß. Ließen sich von Ebru Dogan (von links) und Nihal Uzun durch den Wohnpark Hoykenkamp führen: Mitglieder von FDP-Gemeinderatsfraktion und -Kreisverband mit dem FDP-Bundestagsabgeordneten Christian Dürr (3. von rechts). Von Karoline Schulz.

Hoykenkamp. Es duftet nach Kaffee und frisch gebackenen Brötchen, als Mitglieder der FDP-Gemeinderatsfraktion und des -Kreisverbands, allen voran der Ganderkeseer Bundestagsabgeordnete Christian Dürr, am Dienstagvormittag das Hauptgebäude des Wohnparks Hoykenkamp betreten. Einzelne Bewohner sitzen noch beisammen, während andere ihr Frühstück längst hinter sich haben. Der Koch werkelt derweil in der offenen Küche schon am Mittagessen.

Die Szenerie macht deutlich, was die besondere Wohnform ausmacht, die hier vor zwei Jahren entstanden ist. „Wir sind kein Pflegeheim“, betont Wohnpark-Leiterin Nihal Uzun. „Alles läuft auf Hotelbasis.“ Welche Serviceangebote sie in Anspruch nehmen, entscheiden die Bewohner im Seniorenalter selbst – und auch, wann und wo sie es tun. Frühstücken etwa. Wer nicht das Büfett ansteuern wolle, bekomme das gewünschte Menü in seiner Wohnung serviert, sagt Nihal Uzun.

Zweites Gebäude im Bau

Wer sich für ein Leben im Wohnpark entscheidet, hat die Wahl zwischen drei Wohnformen: Derzeit stehen im Erdgeschoss des Hauptgebäudes zwölf Wohngemeinschafts-Einzelzimmer von etwa 30 Quadratmetern zur Verfügung sowie im Obergeschoss 14 Wohnungen von 50 bis 85 Quadratmetern Größe. Das zweite, noch im Bau befindliche Hauptgebäude hat eine ähnliche Größenordnung. Auch ein Pflegehotel für die so genannte Verhinderungspflege gibt es.

Zudem stehen auf dem drei Hektar großen Areal 24 freistehende, 100 Quadratmeter große Bungalows, die größtenteils von den Eigentümern, alle aus der Generation „55plus“, bewohnt werden. Sieben Häuser gehören Kapitalanlegern und werden über die Bremer Convivo-Unternehmensgruppe, die den Wohnpark betreibt, vermietet.

12,50 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche beträgt die Miete für die Wohnungen, 13,50 Euro zahlen die Mieter der Bungalows. Hinzu kommen die Kosten für die frei wählbaren Serviceleistungen, die auch als Paket gebucht werden können. Wer sich für eines der WG-Zimmer entscheidet, bekommt für 1800 Euro ein Rundum-Paket mit sämtlichen Service-Leistungen. Sie reichen von der Kleiderpflege, über Essen und Getränke bis hin zur Zimmerreinigung.

Zum derzeit 15-köpfigen Mitarbeiter-Team gehören zwei Köche, die täglich zwei Menüs plus Sondermenüs zubereiten. „Über den Speiseplan entscheiden die Mieter“, so die Wohnpark-Leiterin. Auch auf Sonderwünsche werde eingegangen. So sei beispielsweise ein älterer Herr gewohnt gewesen, nachts um 3 Uhr eine Tasse Kaffee zu trinken. „Den hat er natürlich auch bei uns bis zum Lebensende bekommen.“

1:5-Betreuung in Pflege

Serviceorientiertes Handeln erwartet Nihal Uzun auch von den Mitarbeitern, die für den hauseigenen Pflegedienst Convivo Ambulant Ganderkesee tätig sind. Eine examinierte Pflegekraft betreue in Hoykenkamp fünf Mieter. Personalnot ist laut Uzun in ihrem Haus kein Thema. Zwar gehöre es zum Konzept, dass Mitarbeiter im Sinne der Mieter bei der Arbeit nicht auf die Uhr schauen, doch umgekehrt gewähre sie auch schon mal, dass während der Schicht etwas Privates erledigt wird. „Wir können keine Individualität anbieten, wenn wir nicht individuell denken“, ist die Wohnpark-Chefin überzeugt.

Die Leistungen des Pflegedienstes können die Mieter in Anspruch nehmen, sie müssen es aber nicht. „Wer zu uns zieht und seinen gewohnten Pflegedienst oder seine Reinigungskraft mitbringen möchte, kann das tun“, betont Nihal Uzun. Auch bei der Arztwahl ist jeder frei. Bedauerlich ist aus Sicht der Wohnpark-Leiterin, dass aufgrund der Entfernung nur wenige niedergelassene Ärzte zur Visite ins Haus kämen. In den übrigen Fällen würden die Bewohner mit dem Fahrzeug des Wohnparks in die Praxen gefahren, wenn gewünscht. Ansonsten werde der Bus für Ausflüge genutzt. Dringend gewünscht wäre seitens der Mieter eine fußläufige Einkaufsmöglichkeit, wie Nihal Uzun berichtet.

Weitere Flächen gesucht

Nachdem das Projekt „Wohnpark Hoykenkamp“ über Jahre hinweg schleppend anlief, ist die Nachfrage nach Zimmern, Wohnungen und Bungalows heute riesig. Auf die Frage nach der Auslastung antwortet Nihal Uzun: „100 Prozent!“ Für alle Bereiche gebe es Wartelisten.

Der Wohnpark-Investor, die Reiners Projektentwicklung KG, und auch die Convivo-Gruppe als Betreiber würden das Hoykenkamper Wohnmodell gerne auch an anderen Orten in der Gemeinde etablieren – allein es fehle an Flächen. Convivo habe das Modell bereits an mehrere Orte im Bundesgebiet exportiert, berichtet Nihal Uzun.

Viel Lob für das Wohnprojekt kommt auch von den FDP-Vertretern. „Ich denke, dass solche Modelle Zukunft haben“, so Christian Dürr.

Quelle: Nordwest-Zeitung vom 23.08.2018

Nachfrage an Wohnpark Hoykenkamp übersteigt Angebot

Im Alter selbstbestimmt leben. Von Birgit Stamerjohanns.

Nachfrage an Wohnpark Hoykenkamp übersteigt Angebot
Die FDP-Abgeordneten auf der Dachterrasse des Wohnparks. Foto: Birgit Stamerjohanns

Hoykenkamp. Die FDP-Kreistagsfraktion hat sich im Senioren-Wohnpark in Hoykenkamp informiert. Auch für den Neubau gibt es bereits eine Warteliste.

Heinz-Jürgen Wenke sitzt vor dem mehrstöckigen Gebäude am Eingang des Wohnparks, genießt die Sonne und ist voll des Lobs. „Das ist eine super Einrichtung hier“, bringt es der 82-Jährige auf den Punkt, „ich werde umsorgt und voll verpflegt, und das Essen ist spitze.“ Das hören die Mitglieder der FDP-Kreistagsfraktion und der Bundestagsabgeordnete Christian Dürr natürlich gern. Sie wollen sich ein Bild vom Wohnpark in Hoykenkamp machen, dessen Entstehung vor rund sieben Jahren erst schleppend anlief, der sich nun aber zu einem Vorzeigeprojekt in der Gemeinde entwickelt hat.

4 Bungalows stehen mittlerweile an der Straße Zum Fischerteich. Sie sind rund 100 Quadratmeter groß und behindertengerecht ausgestattet. Dazu kommen noch 14 Wohnungen in einer Größe von 50 bis 85 Quadratmetern. „Die Bewohner bestimmen individuell, ob und wie viel Unterstützung sie benötigen“, erklärt Wohnparkleiterin Nihal Uzun. Einige Bewohner leben völlig eigenständig, kochen für sich und führen den Haushalt. Andere nutzen das Essensangebot des Wohnparks oder den ambulanten Pflegedienst.

Vollpension und auch die Wäsche wird gemacht

Darüber hinaus bietet der Wohnpark Hoykenkamp zwölf so genannte WG-Zimmer. Sie sind rund 30 Quadratmeter groß und mit einem Bad, aber ohne Küche ausgestattet. „Unsere WG-Bewohner leben bei uns wie in einem Hotel“, so Nihal Uzun. Das bedeutet: Vollpension, Wäscheservice, Putzdienst. Wer in die Stadt oder zum Arzt möchte, für den steht der wohnparkeigene Kleinbus samt Fahrer zur Verfügung. Die Möbel dürfen die Bewohner selbst mitbringen. „Wir haben auch schon Gäste gehabt, die nur kurz zu uns gekommen sind, weil zum Beispiel ihr Pflegedienst im Urlaub war“, berichtet Nihal Uzun, „bisher haben sich danach aber alle dauerhaft bei uns eingemietet!“

WG Zimmer inklusive aller Leistungen für 1800 Euro im Monat

Ein WG-Zimmer inklusive aller Leistungen und voller Verpflegung kostet rund 1800 Euro im Monat. Die Wohnungen sind für 12,50 Euro pro Quadratmeter zu haben, die Bungalows für 13,50 Euro. Wer möchte, kann Leistungen dazu buchen oder den hauseigenen Pflegedienst nutzen. „Wir sind aber kein Heim“, stellt Nihal Uzun klar.

Stationäre Pflege oder die Betreuung von schwer dementen Menschen bietet der Wohnpark nicht an, sondern verweist an spezielle Einrichtungen. „Ich bin ganz begeistert von der Individualität, die dieser Wohnpark bietet“, sagt der FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Dürr, „Politik neigt ja immer dazu, in Standardmodellen zu denken, aber in der Pflege haben Einrichtungen wie diese Zukunft.“

Heinz-Jürgen Wenke sitzt vor dem mehrstöckigen Gebäude am Eingang des Wohnparks, genießt die Sonne und ist voll des Lobs. „Das ist eine super Einrichtung hier“, bringt es der 82-Jährige auf den Punkt, „ich werde umsorgt und voll verpflegt, und das Essen ist spitze.“ Das hören die Mitglieder der FDP-Kreistagsfraktion und der Bundestagsabgeordnete Christian Dürr natürlich gern. Sie wollen sich ein Bild vom Wohnpark in Hoykenkamp machen, dessen Entstehung vor rund sieben Jahren erst schleppend anlief, der sich nun aber zu einem Vorzeigeprojekt in der Gemeinde entwickelt hat.

24 Bungalows stehen mittlerweile an der Straße Zum Fischerteich. Sie sind rund 100 Quadratmeter groß und behindertengerecht ausgestattet. Dazu kommen noch 14 Wohnungen in einer Größe von 50 bis 85 Quadratmetern. „Die Bewohner bestimmen individuell, ob und wie viel Unterstützung sie benötigen“, erklärt Wohnparkleiterin Nihal Uzun. Einige Bewohner leben völlig eigenständig, kochen für sich und führen den Haushalt. Andere nutzen das Essensangebot des Wohnparks oder den ambulanten Pflegedienst.

Vollpension und auch die Wäsche wird gemacht

Darüber hinaus bietet der Wohnpark Hoykenkamp zwölf so genannte WG-Zimmer. Sie sind rund 30 Quadratmeter groß und mit einem Bad, aber ohne Küche ausgestattet. „Unsere WG-Bewohner leben bei uns wie in einem Hotel“, so Nihal Uzun. Das bedeutet: Vollpension, Wäscheservice, Putzdienst. Wer in die Stadt oder zum Arzt möchte, für den steht der wohnparkeigene Kleinbus samt Fahrer zur Verfügung. Die Möbel dürfen die Bewohner selbst mitbringen. „Wir haben auch schon Gäste gehabt, die nur kurz zu uns gekommen sind, weil zum Beispiel ihr Pflegedienst im Urlaub war“, berichtet Nihal Uzun, „bisher haben sich danach aber alle dauerhaft bei uns eingemietet!“

WG Zimmer inklusive aller Leistungen für 1800 Euro im Monat

Ein WG-Zimmer inklusive aller Leistungen und voller Verpflegung kostet rund 1800 Euro im Monat. Die Wohnungen sind für 12,50 Euro pro Quadratmeter zu haben, die Bungalows für 13,50 Euro. Wer möchte, kann Leistungen dazu buchen oder den hauseigenen Pflegedienst nutzen. „Wir sind aber kein Heim“, stellt Nihal Uzun klar.

Stationäre Pflege oder die Betreuung von schwer dementen Menschen bietet der Wohnpark nicht an, sondern verweist an spezielle Einrichtungen. „Ich bin ganz begeistert von der Individualität, die dieser Wohnpark bietet“, sagt der FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Dürr, „Politik neigt ja immer dazu, in Standardmodellen zu denken, aber in der Pflege haben Einrichtungen wie diese Zukunft.“

Im Wohnpark entsteht gerade ein weiteres Haus mit elf Wohnungen und zwölf Zimmern – die Warteliste ist bereits lang. Nur zu gern würde der Betreiber noch weitere Wohnanlagen für Ältere in der Gemeinde Ganderkesee bauen. Ein Wunsch, den die FDP-Vertreter mit in die entsprechenden Ausschüsse nehmen wollen. „Wenn man dieses Konzept sieht, würde vielen älteren Menschen die Angst vor einem betreuten Wohnen genommen“, findet die Ganderkeseer FDP-Vorsitzende Marion Vosteen. Die Altersspanne im Wohnpark Hoykenkamp ist übrigens recht groß: die jüngsten Bewohner sind Mitte 60, die ältesten weit über 90 Jahre alt.

Quelle: Delmenhorster Kreisblatt vom 22.08.2018

Wie ein Hotel mit Pflegedienstleistungen

Wohnpark Hoykenkamp. Von Jochen Brünner.

Lange tat sich wenig auf dem Gelände an der Schierbroker Straße in Hoykenkamp: Inzwischen ist das Areal komplett bebaut. Der Wohnpark punktet mit einem serviceorientierten Wohnkonzept für Senioren.

Besuch Wohnpark Hoykenkamp
Nihal Uzun, Leiterin des Wohnparks Hoykenkamp, zeigt auf die Baustelle des zweiten Hauses, das im Mai 2019 bezugsfertig sein soll. Hier entstehen noch einmal elf Wohnungen und zwölf Zimmer. (INGO MöLLERS)

„Wir sind kein Pflegeheim!“, betont Einrichtungsleiterin Nihal Uzun schon bei der Begrüßung. Denn der Wohnpark Hoykenkamp versteht sich mit seiner individuellen Ausrichtung und seinen umfangreichen Serviceangeboten eher als „Pflege-Hotel“ frei nach dem Motto „Alles kann – nichts muss“. „Die Mieterinnen und Mieter können völlig autark entscheiden, welche Servicepakete sie in Anspruch nehmen“, erklärt Nihal Uzun. Allerdings umfasst das Angebot nur ambulante, keine stationäre Pflege.

Im Wohnpark Hoykenkamp gibt es keine festen Essenszeiten, sondern ein Frühstücksbuffet von 8 bis 9.30 Uhr, und auch die Zeiten für Mittag- und Abendessen werden weitgehend flexibel gehandhabt. Wie im Hotel eben. „Es ist schon vorgekommen, dass sich Menschen, die wir für ein paar Tage in Urlaubspflege hatten, dazu entscheiden haben, dauerhaft bei uns zu bleiben“, sagt die Wohnpark-Chefin. Denn das umfangreiche Servicepaket umfasst nicht nur die klassische Vollpension, sondern auch einen Wäschedienst, Fahr- und Medikamentendienste und bei Bedarf einen ambulanten Pflegedienst. „Und auf Wunsch liefern wir das Essen auch aufs Zimmer“, sagt Nihal Uzun. „Wir können nur Individualität anbieten, wenn wir selbst individuell denken“, betont die Chefin mit Blick auf Schicht- und Arbeitszeiten. Etwa 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich rund um die Uhr um das Wohl der Mieter. Beim ambulanten Pflegedienst beträgt der Betreuungsschlüssel etwa 1:5.

Entwickelt hat das Konzept der Bremer Pflege-Unternehmer Torsten Gehle, der 1993 die ersten ambulanten Dienste und ambulant betreuten Wohnformen gründete und mit seiner Convivo-Gruppe gegenwärtig 67 Häuser betreibt: viele im Bremer Raum, aber auch in Nordrhein-Westfalen, Hamburg, im Harz oder in Leipzig. Auch innerhalb der Unternehmensgruppe gilt der Wohnpark Hoykenkamp inzwischen als Vorzeigeobjekt.

Erste Pläne, das rund 30 000 Quadratmeter große Gelände an der Schierbroker Straße zu bebauen, gab es bereits 2006. Ab 2008 entstanden dort zunächst zwei Bungalows, davon ein Muster-Bungalow – und dann tat sich jahrelang erstmal so gut wie gar nichts. Doch inzwischen ist das komplette Areal bebaut: Der Wohnpark eröffnete im März 2016 seine Pforten, und der letzte der 24 je 100 Quadratmeter großen Bungalows, die frei verkauft worden sind, soll im Oktober fertiggestellt sein.

Im Haupthaus stehen zwölf etwa 30 Quadratmeter große Einzelzimmer (inklusive Badezimmer) sowie 14 Wohnungen zwischen 50 und 85 Quadratmeter zur Verfügung. Und weil die Nachfrage so groß ist, sind die Betreiber bereits dabei, ein zweites Haus zu bauen. Hier kommen weitere zwölf „WG-Zimmer“ sowie elf Wohnungen hinzu. Im Mai 2019 sollen sie bezugsfertig sein. Die größte Wohnung im Neubau werde laut Nihal Uzun 120 Quadratmeter groß sein: „Dafür haben wir jetzt schon fünf Interessenten.“

Für den Wohnpark wie für die benachbarte Bungalow-Siedlung gilt, dass die Bewohner nach Möglichkeit nicht jünger als 55 Jahre alt sein sollten. Im Wohnpark selbst sind die Mieter alle im Alter zwischen Mitte 60 bis über 90. „Wir haben aber keine Senioren-Klauseln in unseren Verträgen“, betont Nihal Uzun. Die Wohnungs-Miete liegt bei 12,50 Euro pro Quadratmeter (plus Nebenkosten), die WG-Zimmer kosten inklusive Vollpension und sämtlicher Servicedienstleistungen (die dort obligatorisch sind) etwa 1800 Euro. Gegenwärtig ist der Wohnpark komplett ausgelastet, und es gibt eine Warteliste, die ausreichen würde, auch den Neubau zu füllen.

Auch eine FDP-Delegation mit Vertretern aus dem Gemeinderat, dem Kreistag sowie dem Bundestagsabgeordneten Christian Dürr zeigte sich beim Besuch am Mittwoch beeindruckt: „Mit diesem Konzept könnte man vielen älteren Menschen die Angst vor einem Umzug ins Heim nehmen“, fasste etwa Marion Vosteen, Vorsitzende des Ortsverbandes Ganderkesee, ihre Eindrücke zusammen. Wobei der Wohnpark Hoykenkamp ja auch gar kein Heim ist. Und gerne würde die Convivo-Gruppe weitere Wohnparks nach Hoykenkamper Vorbild bauen. Auf dem Gelände an der Schierbroker Straße ist zwar nun kein Platz mehr, doch einen weiteren Standort in der Gemeinde wollte Nihal Uzun keineswegs kategorisch ausschließen.

Quelle: Delmenhorster Kurier vom 22.08.2018